Implantologie Esslingen
Was sind Zahnimplantate?
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die zur Verankerung von Kronen, Brücken und Prothesen dienen.
Unsere Praxis in Esslingen besitzt im Rahmen der Implantologie über 35 Jahre Erfahrung in Implantatbehandlungen und deren prothetischer Versorgung sowie in Knochenaufbau- und Knochenregenerationsmaßnahmen.
Meist ist es möglich, das Implantat und Knochenaufbaumaßnahmen in einem kleinen chirurgischen Eingriff unter örtlicher Betäubung durchzuführen. Bei größeren Eingriffen bieten wir zusätzliche Betäubungsmaßnahmen wie Allgemeinnarkose oder Sedierung (Dämmerschlaf) an.
Vor jedem Eingriff untersuchen wir Sie genau und beraten Sie ausführlich über die bei Ihnen individuell notwendigen Implantationen und Knochenaufbaumaßnahmen
Vorteile von Zahnimplantaten
Seit dem Jahr 1981 ist das Einsetzen von Zahnimplantaten in Deutschland offiziell wissenschaftlich anerkannt.
Was sind die konkreten Vorteile von Zahnimplantaten?
Zum einen können durch Zahnimplantate kosmetische Schwächen kaschiert werden, zum anderen wird die Funktionalität des Gebisses langfristig erhalten.
Ist eine Zahnlücke, beispielsweise durch einen Unfall entstanden, so können die umliegenden Zähne in die Zahnlücken ‚hineinkippen‘. Dies ist der Fall, wenn der Widerstand durch den Zahn fehlt.
Weiterhin besteht auch die Gefahr, dass der Zahn aus dem gegenüberliegenden Kiefer immer länger wird und quasi in die Zahnlücke hinein wächst. Ein fehlender Zahn hat nicht nur auf die umliegenden Zähne einen negativen Einfluss, sondern auch auf den Kieferknochen. Durch das Beißen wird der Knochenstoffwechsel des Kiefers gefordert.
Fehlt ein Zahn, mangelt es auch an diesem Reiz und der Kiefer bildet sich langsam zurück. Um solche negativen Auswirkungen zu vermeiden, werden in der Zahnmedizin häufig Zahnimplantate eingesetzt. Diese können ebenfalls als Fundament für festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz dienen.
Wann kann ein Zahnimplantat eingesetzt werden?
Ob ein Zahnimplantat überhaupt angebracht werden kann, muss zunächst bei der Untersuchung auf Kontraindikationen herausgefunden werden.
Dabei berücksichtigen wir:
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die allgemeine gesundheitliche Verfassung
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mögliche Allgemeinerkrankungen
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den Zustand der Mundhöhle
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Knochenangebot und Knochenqualität
Bei schweren Allgemeinerkrankungen kann eine Zahnimplantation unter Umständen nicht empfohlen werden. Ebenso müssen Erkrankungen im Mundraum – beispielsweise Entzündungen oder Parodontitis – zunächst vollständig behandelt werden.
Damit ein Implantat erfolgreich einheilen kann, ist eine entzündungsfreie Mundsituation entscheidend.
Warum Implantate bei einer Fachzahnärztin
für Oralchirugie?
In Deutschland darf jeder Zahnarzt Implantate setzen.
Wenn Sie jedoch einen Experten suchen, sollten Sie nach diesen spezifischen
Qualifikationen Ausschau halten:
Ein Fachzahnarzt für Oralchirurgie hat eine mehrjährige klinische Weiterbildung nach dem Studium absolviert.
Frau Dr Dünkler ist Fachzahnärztin für Oralchirurgie.
Das Einsetzen von Zahnimplantaten ist ein chirurgischer Eingriff, der sowohl handwerkliches Geschick als auch tiefgreifendes medizinisches Wissen erfordert.
Wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Behandler sind, sollten Sie auf eine Kombination aus formaler Qualifikation und praktischer Routine achten.
In unserer Praxis finden Sie alle Voraussetzungen hierfür.
Die wichtigsten Punkte, auf die es ankommt:
- Fachliche Qualifikationen
Ein allgemeiner Zahnarzt darf zwar Implantate setzen, aber zusätzliche Zertifizierungen zeigen, dass er sich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat. Achte auf:
- Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie: Dies ist eine offizielle Bezeichnung (z. B. von der Zahnärztekammer), die erst nach umfangreichen Fortbildungen und einer Mindestanzahl an gesetzten Implantaten vergeben wird.
- Fachzahnarzt-Titel: Besonders spezialisiert sind Oralchirurgen wir Frau Dr. Dünkler. Diese haben eine mehrjährige klinische Weiterbildung absolviert, die weit über das normale Zahnmedizinstudium hinausgeht.
- Praktische Erfahrung (Die „Fallzahlen“)
Theorie ist gut, aber Routine ist in der Chirurgie entscheidend. Ein erfahrener Implantologe sollte:
- Regelmäßigkeit: Idealerweise setzt der Arzt regelmäßig Implantate ein.
- Langjährige Erfahrung: In der Praxis Dr. Dünkler wird seit mehr als 15 Jahren implantiert. Durch die langfristigen Ergebnisse unserer Arbeit könne wir die geeigneten Möglichkeiten besser einschätzen..
- Expertise im Knochenaufbau
Oft ist nicht genug Kieferknochen vorhanden, um ein Implantat stabil zu verankern. Fr Dr. Dünkler hat vielfache Erfahrung mit Augmentativen Verfahren wie zum Beispiel:
- Sinuslift: Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut im Oberkiefer.
- Laterale Knochenaugmentation.
- Technologische Ausstattung
Moderne Technik erhöht die Sicherheit und Präzision des Eingriffs:
Tipp’s für das Beratungsgespräch
Scheuen Sie sich nicht, direkt nachzufragen. Wir werden Ihnen offen antworten:
- „Wie viele Implantate dieser Art setzen Sie pro Jahr?“
- „Welches System verwenden Sie und warum?“
- „Können Sie mir Vorher-Nachher-Bilder von ähnlichen Fällen zeigen?“
Wichtiger Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen stehen wir Ihnen in der Praxis Dr Dünkler zur Seite.
Der Aufbau von Zahnimplantaten
Ein Zahnimplantat besteht aus drei Teilen:
1. Der Implantatkörper
Der Implantatkörper ist eine kleine Schraube, meist aus Titan, die im Kieferknochen verankert wird. Er fungiert als künstliche Zahnwurzel und muss fest mit dem Knochen verwachsen. Titan wird gewählt, da es sich in vielen medizinischen Bereichen bewährt hat und in der Regel sehr gut vom Körper vertragen wird. Allergische Reaktionen sind äußerst selten.
2. Der Implantataufbau (Halsteil)
Der Implantataufbau befindet sich am Übergang von Kieferknochen und Mundschleimhaut. Er verbindet Implantatkörper und Krone. Die Oberfläche ist besonders glatt, damit sich das Zahnfleisch dicht und stabil anlegen kann.
3. Die Implantatkrone
Die Implantatkrone ist der sichtbare Teil des Zahnersatzes. Sie ähnelt in Form und Funktion einem natürlichen Zahn. Die Krone wird entweder verschraubt oder fest zementiert.
Die Vorbehandlung in der Implantologie
Bei der Vorbehandlung werden zunächst alle Kontraindikationen ausgeschlossen.
Im Anschluss erfolgt eine zahnärztliche Untersuchung, bei der geklärt wird, ob Zähne und Mundschleimhaut gesund sind. Gleichermaßen müssen auch die Kieferknochen untersucht werden, was durch das Anfertigen und Auswerten von Röntgenaufnahmen geschieht: Hierbei wird geklärt, ob ausreichend Knochenmaterial vorhanden ist, um ein Zahnimplantat befestigen zu können.
Ferner spielt die Knochenqualität eine wichtige Rolle. Nur ein solider und stabiler Kieferknochen kann ein Implantat zuverlässig tragen. Das Implantat kann nur befestigt werden, wenn genügend eigener Kieferknochen vorhanden ist. Hat bereits der Abbau des Kieferknochens eingesetzt, muss zunächst durch einen ärztlichen Knochenaufbau ausreichend Knochenmaterial geschaffen werden, was jedoch einige Zeit in Anspruch nimmt.
Wenn schließlich alle Voraussetzungen für eine Zahnimplantation geschaffen sind, dann werden in einer weiteren zahnärztlichen Behandlung alle Erkrankungen der Mundhöhle eliminiert. Dazu zählt die Behandlung von kranken, beispielsweise kariösen Zähnen und Zahnfleischentzündungen. Wenn keine Erkrankungen im Mundraum vorliegen, sind die Einheilchancen des Implantats am größten.
Der Ablauf der Implantation
Die Implantation an sich ist schmerzfrei, da sie in der Regel unter örtlicher Betäubung stattfindet. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass es sich bei einer Zahnimplantation um einen chirurgischen Eingriff handelt.
Vorab sollten blutverdünnende Substanzen wie Aspirin vermieden werden – selbstverständlich in Rücksprache mit unserem Team von Dr. Dünkler.
Der Eingriff umfasst folgende Schritte:
Freilegung des Kieferknochens
Durch einen kleinen Schnitt in die Schleimhaut wird der Kieferknochen freigelegt.
Vorbereitung des Implantatbetts
Durch eine präzise Bohrung wird eine Vertiefung für das Implantat geschaffen.
Einsetzen des Implantats
Das Implantat wird in den Knochen eingeschraubt oder eingeklopft.
Je nach Implantatsystem wird es vollständig versenkt oder ragt leicht in die Mundhöhle hinein.
In der Regel wird zunächst ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt, der jedoch noch nicht voll belastet werden sollte.
Nach Abschluss des Eingriffs beginnt die Einheilphase.
Implantologie: Die Einheilphase
Die Einheilphase dauert in der Regel drei bis sechs Monate.
In dieser Zeit verwächst das Implantat fest mit dem Kieferknochen. Währenddessen sollte das Implantat nicht stark belastet werden.
Es ist ratsam:
-
nicht intensiv auf dem Provisorium zu kauen
-
das Implantat nicht mit Zunge oder Fingern zu manipulieren
Implantate im Unterkiefer heilen häufig etwas schneller ein als im Oberkiefer.
Der Heilungsverlauf wird im Rahmen von Kontrolluntersuchungen sowie durch Röntgenaufnahmen überprüft.
Nachsorge – entscheidend für den langfristigen Erfolg
Nach der Implantation ist die richtige Nachsorge von großer Bedeutung.
Während der Einheilphase und auch danach ist eine sorgfältige Mundhygiene unerlässlich.
Dazu gehören:
-
gründliches Zähneputzen
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Reinigung mit Zahnseide
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Verwendung von Interdentalbürstchen
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besondere Aufmerksamkeit am Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch
Regelmäßige Kontrolltermine, wie z.B. auch eine professionelle Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis in Esslingen sichern den langfristigen Behandlungserfolg.
Eine ausführliche Beratung zum Thema Implantate erhalten Sie in unser Praxis, Ihrem Zahnarzt in Esslingen.
FAQ
Häufige Fragen zur Implantologie in Esslingen
1. Was ist ein Zahnimplantat überhaupt?
Ein Implantat ist im Grunde eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan oder Keramik. Es wird operativ in den Kieferknochen eingesetzt und verwächst dort. Darauf wird später der eigentliche Zahnersatz (Krone, Brücke oder Prothese) befestigt.
Ein Zahnimplantat besteht in der Regel aus drei Teilen, die gemeinsam den neuen festsitzenden Zahnersatz bilden.
Der erste Teil wäre das Zahnimplantat, dieses ist eine schraubenförmige, künstliche Zahnwurzel aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Es dient als stabile Basis, um den Zahnersatz sicher zu tragen, und verwächst während der Heilungsphase fest mit dem Knochen.
Der zweite Teil besteht aus dem Abutment, dieses ist ein Verbindungsstück, das auf das Zahnimplantat gesetzt wird und aus dem Zahnfleisch herausragt. Es bildet die stabile Grundlage für die Befestigung des Zahnersatzes, und sorgt für den Übergang zwischen Implantatkörper und Zahnersatz.
Der dritte Teil ist der Zahnersatz, dieser wird allgemein als Suprakonstruktion oder implantatgetragener Zahnersatz bezeichnet.
Diese Bezeichnung umfasst alle sichtbaren Teile, die auf der künstlichen Zahnwurzel (Implantat) befestigt sind, wie Kronen, Brücken oder Prothesen, die für funktionellen ästhetischen Ersatz sorgen.
Wir verwenden ausschließlich Implantate aus Deutscher oder aus Schweizer Fertigung.
2. Was kostet ein Zahnimplantat in Esslingen?
Die Kosten hängen von der individuellen Situation, dem Implantatsystem und dem geplanten Zahnersatz ab. In unserer Zahnarztpraxis in Esslingen erstellen wir nach Untersuchung und Planung einen transparenten Heil- und Kostenplan.
3. Wie viele Schritte bis zum Implantat sind notwendig?
Der Prozess ist meist in drei Phasen unterteilt:
Planung: Röntgenbilder und Abdrucknahme.
Chirurgie: Das Einsetzen des Implantats unter lokaler Betäubung.
Heilung & Versorgung: Nach einer Einheilzeit von 3 bis 6 Monaten wird der endgültige Zahnersatz aufgesetzt.
3. Ist das Einsetzen schmerzhaft?
Überraschenderweise meistens nein.
Der Eingriff erfolgt je nach Wunsch unter lokaler Anästhesie, Sedierung oder Vollnarkose, so dass Sie während der Operation keine Schmerzen spüren.
Nach dem Nachlassen der Betäubung kann es zu leichten Schwellungen oder einem Ziehen kommen, das sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lässt.
4.Wie lange halten Zahnimplantate?
Bei guter Pflege und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung können Implantate ein Leben lang halten. Die Erfolgsquote liegt nach 10 Jahren bei über 95 %.
Im Gegensatz zum menschlichen Körper altert ein Zahnimplantat nicht, denn es besteht aus hochwertigen Materialien wie Titan oder Zirkonoxid.
Die „Haltbarkeit“ eines Implantats wird eher von den äußeren Umständen bestimmt.
Die fachgerechte Einbringung des Implantats sowie eine regelmäßige Pflege und Prophylaxe und eine gute Mundhygiene sind entscheidend dafür, dass das Zahnimplantat erhalten bleibt.
Dennoch können bei einer Implantatkrone Verschleißerscheinungen auftreten, sodass diese erneut werden muss.
Das bereits vorhandene Implantat kann weiterhin verwendet werden auch als Brücken- oder Prothesenanker.
5. Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Die Implantation ist eine reine Privatleistung welche von der gesetzlich GKV nicht übernommen wird.
Sollte eine Zusatzversicherung vorhanden sein – je nach Vertrag- kann der Kostenvoranschlag dort eingereicht werden, die private Versicherung – je nach Vertrag – übernimmt den chirurgischen Eingriff.
Die Abrechnung der Implantation erfolgt über ein zahnärztliches Rechenzentrum – DZR- wobei hier auch eine Ratenzahlung vereinbart werden kann.
Für den Zahnersatz auf dem Implantat übernimmt die GKV einen Festzuschuss.
Die private Versicherung erstattet den Rechnungsbetrag für den Zahnersatz ebenfalls je nach Vertragsabschluss.
6. Wie ist der Ablauf einer Implantation?
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- Zuerst erfolgt eine röntgenologische Abklärung des Operationsfeldes für das Implantat, im Anschluss erfolgt die Aufklärung über das weitere Vorgehen.
- Der operative Ablauf unter sterilen Bedingungen und deren Vorbereitung zur Implantation.
- Patientenvorbereitung, örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Narkose.
- Chirurgischer Eingriff, ein kleiner Schnitt im Zahnfleisch legt den Knochen frei, mit speziellen sterilen Bohrern wird unter Wasserkühlung das Implantatbett vorbereitet und die künstliche Wurzel (meist aus Titan oder Keramik) eingeschraubt.
- Die Dauer der Implantation hängt vom Aufwand und der Anzahl der Implantate ab. Ein Implantat dauert ca. 30 – 60 Min.
- Im Anschluss erfolgt eine Röntgenkontrollaufnahme des gesetzten Implantats.
- Des Weiteren bekommt der Patient eine Aufklärung über die Verhaltensregeln nach der OP, sowie das dazugehörige Formular, ein Rezept und bei Bedarf eine Krankmeldung.
Nachdem das Zahnimplantat vollständig ein geheilt ist, in der Regel nach 3-6 Monaten, erfolgt die nächste Phase:
Freilegung und scannen des gesetzten Implantats, sowie die Anfertigung des geplanten Zahnersatzes.
Anhand dieser Daten fertigt das Zahnlabor einen individuell angepassten Zahnersatz an.
Dieser wird aus hochwertigen Materialien wie Keramik hergestellt, um sowohl funktionell als auch ästhetische Ansprüche zu erfüllen. Der angefertigte Zahnersatz wird anschließend fest auf das Zahnimplantat aufgesetzt, wodurch die ursprüngliche Situation und Optik des Zahnes vollständig wiederhergestellt wird.
7. Muss bei einem Implantat immer Knochen aufgebaut werden?
Nein, das ist nicht immer notwendig. Sollte nicht ausreichend Knochensubstanz vorhanden sein, um Zahnimplantaten festen Halt zu bieten, muss auf ein Knochenaufbau zurückgegriffen werden.
Der Knochenaufbau ist notwendig, wenn die Knochensubstanz im Kiefer nicht ausreicht, um ein Zahnimplantat zu verankern.
Je nach Ausgangssituation stehen verschiedene Methoden zur Verfügung: über die für Sie passende Methode werden Sie in unserer Praxisausführlich aufgeklärt.
8. Für wen eignen sich Implantate?
Eine Versorgung mit Zahnimplantaten ist bei nahezu allen Patienten möglich. Hierfür müssen jedoch gute Voraussetzungen geschaffen werden.
Diese wären vorab eine Zahnreinigung, sollte eine Parodontitis vorliegen, muss zuerst eine Parodontitisbehandlung stattgefunden haben, um ein gutes Fundament für das Implantat zu schaffen.
Für Patienten mit einer oder mehreren Zahnlücken, oder auch auf Wunsch nach festsitzendem Zahnersatz bei gesamter Zahnlosigkeit.
9. Wie pflege ich meine Implantate?
Um genau zu sein, müssen Sie Ihr Implantat selbst nicht pflegen, da es normalerweise vollständig von Knochen umgeben ist.
Damit das auch so bleibt, muss aber die sichtbare Überkonstruktion Zahnkrone, Brücke, Prothese gewissenhaft gereinigt werden.
Wie genau Sie Ihren Zahnersatz und den Bereich um Ihr Implantat reinigen und pflegen können, erfahren Sie in unserer Praxis durch unser gut ausgebildetes Prophylaxeteam.
Wir empfehlen unseren Implantatpatienten über die häusliche Mundhygiene hinaus, zwei- bis dreimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung.
10. Werde ich eine Zeit lang mit einer Zahnlücke auskommen müssen?
Nein, sie müssen unsere Praxis nicht mit einer Zahnlücke verlassen. Es können festsitzende oder herausnehmbare Provisorien, die an den Nachbarzähnen verankert sind, eingesetzt werden.
Dabei müssen vorab Abdrücke genommen werden, mit denen im Zahnlabor das passende Provisorium erstellt wird.
11. Ist ein Implantologe ein Zahnarzt?
Ja. Implantologie ist ein Schwerpunkt innerhalb der Zahnmedizin. Ein Implantologe ist also ein Zahnarzt mit besonderer Erfahrung oder Weiterbildung im Bereich Zahnimplantate.
12. Wie lange dauert es vom Zahnziehen bis zum Implantat?
Je nach Ausgangssituation kann ein Implantat sofort oder nach einer Einheilphase eingesetzt werden. Der optimale Zeitpunkt wird individuell festgelegt.
13. Was ist besser – Brücke oder Implantat?
Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel und schont die Nachbarzähne. Eine Brücke kann sinnvoll sein, wenn Implantate medizinisch nicht empfohlen werden. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab.
14. Wann sollte man kein Zahnimplantat machen?
Bei unbehandelten Entzündungen, bestimmten Allgemeinerkrankungen oder unzureichendem Knochenangebot kann eine Implantation zunächst nicht empfohlen werden. Die Eignung wird vorab sorgfältig geprüft.
15. Welche Nachteile können Zahnimplantate haben?
Wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es mögliche Risiken, etwa Entzündungen oder Einheilungsprobleme. Durch sorgfältige Planung und Nachsorge lassen sich Risiken deutlich reduzieren.

